Tag 58: Kirche und Kloster - oder: Regen und Nichtregen
Wales > Der Tag > Tag 58: Kirche und Kloster - oder: Regen und NichtregenSonntag, 19. November 2006
Heute ist wieder Sonntag. Daher war ich morgens wieder wie immer in der Penrallt-Gemeinde im Gottesdienst.
Am Nachmittag bin ich wieder mit den üblichen Verdächtigen auf Tour gefahren. So das Wetter bei der kurzfristig angesetzten Tour noch gut auch, so fing es Minuten vor der Abfahrt unerbittlich mit Regen an. Ich habe selten kurzfristig so viel Wasser von oben kommen sehen.
Das hat uns aber nicht aufgehalten, denn üblicherweise ist auf der Insel anderes Wetter. So war es dann auch: es hat weniger geregnet. Zwischendurch gab es aber immer mal wieder lichte und trockene Momente, wo wir dann zum Fotografieren aus dem Auto gesprungen sind.
Das eigentliche Ziel aber war Penmon, der nordwestlichste Zipfel der Insel Anglesey. Dort gibt es eine Kirche, ein altes Kloster, einen sehr speziellen Taubenschlag und etwas weiter noch eine Quelle.
Dort angekommen, haben wir es zwischen 2 Regenschauern gerade noch über den Friedhof in die Kirche geschafft. In der Dämmerung haben wir uns das, was wir sehen konnten angeschaut und damit die Regenzeit überbrückt. Strom in der Kirche selbst schien ein Fremdwort zu sein, zumindest war kein Lichtschalter weit und breit zu sehen. Wer weiß, wo die Waliser den wieder versteckt haben.
Die nächste Regenpause hat dann gerade dazu gereicht, die an die Kirche angebaute Klosterruine anzuschauen. Das waren im Wesentlichen nur noch die Außenwände und der Anbau aus dem zweiten Leben des Klosters als Herrenhaus. Während dem Weg zum herrschaftlichen Taubenschlag, des etwas ganz besonderes darstellt begann es dann wieder stark zu regnen, so das wir das auf halbem Weg geparkte Auto aufsuchten. Zuerst wollten wir nur 5 Minuten warten, bis die Regenfront vorüber war. Erwartungsgemäß wurden daraus aber dann 10 Minuten, bis wir beschlossen hatten, das wir aufgrund der plötzlich eingetretenen Dämmerung am späten Nachmittag dann doch lieber nach Hause fahren wollten.
Auf dem Weg nach Hause kamen wir dann auf den Gedanken, dass wir uns doch von unterwegs "Fish and Chips", also englische "Pommes mit Bratwurst" holen wollten. Doch nach einer kleinen Tour mit dem Auto durch Bangor stellten wir fest, dass alle Läden am Sonntagabend geschlossen hatten. Bis auf einen Laden: Aber genau der war uns nicht empfohlen worden...
So haben wir traditionell zuhause gegessen und ich bin anschließend wieder zum Abendgottesdienst nach Penrallt gegangen. Anschließend war wieder Faith Café, wiederum im Anschluss war der Tag zu Ende und ich habe mich im Bettchen wieder gefunden.
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